Durian – die Stinkfrucht soll Exportschlager werden

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Malaysia möchte seinen Mix an Exportgütern verändern, um unabhängiger von den Schwankungen der  Weltkonjunktur zu werden. Neben Rohstoffen exportiert das Land, Palmöl, Gummi, Holz und auch elektronische  Komponenten für Computer und Handys. Da die Nachfrage aus den westlichen Industrieländern zurzeit eher  schwach ist, sucht man nach neuen Absatzmärkten und Produkten. China ist hier als riesiger Markt auch für die  asiatischen Nachbarn inzwischen verlockend.

Bei den Agrarprodukten hofft man, die Durian-Frucht  den Chinesen schmackhaft zu machen. Diese ist in Singapur schon sehr beliebt, so dass sie sogar als Maskottchen Liu Lian Xiao Xing (榴莲小星) Singapur auf der EXPO 2010 vertrat:

www.cnngo.com/singapore/play/singapores-mascot-world-expo-2010-881955

Liu Lian ist der chinesische Name für diese Frucht.

Sie hat aber einen kleinen Nachteil: der Geruch. Man nennt sie auch Stinkfrucht. In Singapur ist ihre Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten. Trotzdem hat der Geschmack ihres Fruchtfleischs viele Freunde.

Die einheimischen Malaysier sorgen sich schon, dass bei einem großen Erfolg in China für sie nur die minderwertigen Sorten übrig bleiben. Malaysia expandiert hier in einem Markt der bisher eher von Thailand dominiert wurde.

Ob die Durian- Frucht auch in Europa ein Erfolg wird, ist dagegen noch nicht sicher. Berichte europäischer Touristen, die sie schon probiert haben, klingen nicht so überzeugend:

http://gumia.de/durian-die-stinkfrucht/

Dennoch gibt es Kochrezepte dafür, z. B. für Eiscreme oder Brotaufstrich:

www.chefkoch.de/rs/s0/durian/Rezepte.html

Wie man eine Durian isst, kann man hier sehen:

www.bbc.co.uk/news/business-14817043

Weitere Links:

www.bbc.co.uk/news/business-14832452

www.bbc.co.uk/news/business-14832554

http://de.wikipedia.org/wiki/Durian

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