Liao Yiwu erhält Scholl-Preis

Am Montag (14.11.2011) erhielt der seit einigen Monaten in Deutschland lebende chinesische Schriftsteller Liao Yiwu in der großen Aula der Universität München den mit 10.000 € dotierten Geschwister-Scholl-Preis überreicht. Liao hat seinen Heimatstaat China stark kritisiert. “In China zählt nur das Geld, die Natur ist zerstört, die Moral herunter”, sagte er vor der Preisverleihung. Die momentanen chinesischen Werte seien “ein moralischer Müllhaufen”. Der Geschwister-Scholl-Preis sei ein Zeichen dafür, dass Deutschland anders als China mit seiner Vergangenheit umgehe. Die Preis-Jury zeichnete den 53-jährigen für sein Buch “Für ein Lied und hundert Lieder – Ein Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen” aus. (Stuttgarter Zeitung, 15.11.2011)

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