Proteste gegen Moschee – Abriss

Anwohner haben am 30.12.2011 in der Region Ningxia im Nordwesten Chinas gegen den von den Behörden angeordneten Abriss einer Moschee protestiert. Erst am 2.1.2012 wurde bekannt, dass es dabei offenbar Tote gegeben hat. Nach Angaben des Hongkonger Informationszentrums für Menschenrechte und Demokratie wurden bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften zwei Menschen getötet und 50 weitere verletzt.

Die chinesische Führung erlaubt Muslimen das Beten nur in von der Kommunistischen Partei genehmigten und kontrollierten Moscheen. Berichten zufolge waren am Freitag 1000 Sicherheitskräfte angerückt, um die von den kommunistischen Behörden als “illegale religiöse Gedenkstätte” deklarierte Moschee abzureißen. Etwa hundert Anwohner hätten Widerstand geleistet. Mindestens 80 Menschen sollen festgenommen worden sein. Inzwischen soll der Abriss der Moschee erfolgt sein. (Spiegel Online, 2.1.2012)

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