Gottlieb Olpp als Tropenmediziner in China

Der Arzt Gottlieb Olpp (1872-1950) ging nach einer Spezialausbildung in Tropen- und Infektionskrankheiten 1898 nach China. Im subtropischen Dongguan, einer mittelalterlichen Stadt mit 250 000 Einwohneren in der Nähe von Hongkong, kam er im Missionshospital in Kontakt mit Patienten, die an chronischer Opiumvergiftung litten, musste feststellen, dass die Pest in diesem Teil der Welt ihren Schrecken noch nicht verloren hatte und beschäftigte sich intensiv mit chinesischer Medizin. 1907 kehrte Olpp, ausgelaugt und erschöpft, wieder nach Deutschland zurück. Er wurde in Tübingen Direktor am Deutschen Institut für ärztliche Mission (DIFÄM) und des Tübinger Tropengenesungsheims. (Tagblattanzeiger, 4.1.2012)

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