Sind Chinas Wachstumszahlen aufgebläht?

Li Yang, der Vizepräsident der Chinese Academy of Social Sciences sagte, die wirkliche BIP-Wachstumsrate Chinas dürfte bei fünf Prozent liegen, rechnet man die Umweltschäden mit ein. Li glaubt, dass die nominale Wachstumsrate durch verschwenderischen Abbau von Bodenschätzen und durch Umweltverschmutzung zustande kam. Schaut man alleine die BIP-Zahlen an, führt das traditionelle Wirtschaftsmodell zur Erschöpfung der Bodenschätze und ernsthafter Umweltzerstörung.

Eine Bank-of-America-Studie stützt Lis Behauptung, dass China hauptsächlich durch den übermäßigen Abbau von Bodenschätzen wächst. 2010 machte Chinas BIP 9,1 % des Welt-BIP aus. Der Resourcenverbrauch gemessen am Weltgesamtverbrauch war jedoch viel höher, was auf eine schlechte Effizienz hindeutet. Chinas Verbrauch an Kupfer  (37,4 % des weltweiten Verbrauchs), Aluminium (39,3 %), Zement (57 %) und Stahl (42 %) überstieg den Anteil Chinas am weltweiten BIP um ein Vielfaches. (epochtimes, 16.1.2013)

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