China in Afrika

Die Chinesen kommen als Freunde und mit viel Geld im Gepäck nach Afrika: Milliarden für neue Straßen, Krankenhäuser, Flughäfen. Sie erlassen Schulden und schließen Deals mit Despoten ab. Sie fragen nicht nach Regierungsführung, nicht nach Menschenrechten, schon gar nicht nach Korruptionsbekämpfung. “Innere Angelegenheiten eines Landes” nennen es die Chinesen, da mischen sie sich nicht ein. Es ist der Kern ihrer Politik.

Seit dem ersten Forum für chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit im Jahr 2000 hegt und pflegt China den Kontinent. Mehr als 200 chinesische Unternehmen haben sich in den letzten Jahren in Afrika niedergelassen, mehr als eine Million chinesischer Staatsbürger lebt in Afrika. In manchen Städten sind die Straßenschilder auf Chinesisch. Das Handelsvolumen hat sich von 2000 bis 2012 verzwanzigfacht, es beläuft sich auf rund 200 Milliarden Dollar. China ist der größte Finanzier Afrikas. Peking hat 32 afrikanischen Staaten die Schulden erlassen, elf Milliarden Dollar. (Stuttg. Zeitung, 9.1.2014)

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