Wirtschaftliche Supermacht und Mittelstand

Das chinesische Bruttosozialprodukt hat sich von 2003 bis 2013 um den Faktor 5,5 von 1.641 auf 9.020 Mrd. US-Dollar erhöht. Das BIP pro Kopf stieg im selben Zeitraum von 1.270 auf 6.629 US-Dollar. China sitzt auf Devisenreserven in Höhe von 3,82 Billionen US-Dollar. China wird schon bald die größte Volkswirtschaft der welt sein.

Deutsche Mittelständler sollten beim Markteintritt in China einige Regeln befolgen. Die wichtigste: „Sie sollten nicht Ihre kulturellen und betriebswirtschaftlichen Erfahrungen innerhalb der westlichen Hemisphäre eins zu eins auf China übertragen wollen. In China existieren andere Formen der Zusammenarbeit, Politik und Behörden nehmen häufig viel größeren Einfluss auf die wirtschaftlichen Aktivitäten, als es hier der Fall ist. Die Chinesen begegnen diesem Umstand mit einem gewissen Pragmatismus. Deutsche Unternehmen benötigen deshalb lokalen Beistand, jemanden der ihnen zeigt, worauf man achten muss – weil Bürokratie im Alltag extrem präsent ist und es einen altbewährten Verhaltenskodex gibt.“ Zu den häufigsten Fehlern gehören „ein zu kurzfristiger Planungshorizont, das Unterschätzen der chinesischen Konkurrenz und das Überschätzen des dortigen Arbeitsmarktes“, Stichwörter Fachkräfte und Gehaltsniveau. (Wirtschaftswoche, 24.3.2014)

Dieser Beitrag wurde unter China-Erfahrungen und Beobachtungen, China-Info, Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*