Philippinen tauschen Riffe gegen Bananen

DerInselstaat sucht sein Heil in China – und wendet sich vom Bündnispartner USA ab. Im Jahr 2012 hatte China eine Inselgruppe an sich gerissen, die eigentlich in der philippinischen Nutzungszone liegt. Der Vorgänger des jetzigen Präsidenten war in dieser Sache noch vor ein internationales Schiedsgericht gezogen und hatte eine Eiszeit in den Beziehungen zu Peking ausgelöst. Peking hatte mit einem Paket von Sanktionen reagiert: u.a. Einfuhrverbot für philippinische Bananen, Reisewarnung für die Philippinen, damit der Zustrom zahlungskräftiger Touristen gestoppt wird. Viel schwerer wiegt aber der Ausfall von Investitionen.

Der neue Präsident Duterte hat sich entschlossen, über den Verlust der Inseln hinwegzusehen und den Vorteil guter Beziehungen zu China zu genießen. (Stuttgarter Zeitung, 20.10.2016)

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