Chinesische Auslandsinvestitionen

Viele Jahre hat China Handel betrieben, aber kaum im Ausland investiert. Das ändert sich jetzt gerade dramatisch. Beispiele sind Kuka, Flughafen Toulouse, Pirelli, griechische Häfen. Als Käufer treten meist Firmen auf, hinter denen die Regierung steckt. In China gibt es 150.000 staatseigene Betriebe. Der Präsident der Europäischen Handelskammer in China, Jörg Wuttke, sagt, „wir müssen uns schon Gedanken darüber machen ob wir wollen, dass unsere Wirtschaft von Peking gesteuert wird“. Die chinesische Regierung interveniert sehr häufig bei ausländischen Investitionen in China. So wurde der Kauf einer Schweinefarm untersagt, weil die Schweinehälften auch an die Volksbefreiungsarmee geliefert werden. Chinesische Anwälte verlieren nach Wuttkes Angaben oft ihre chinesische Zulassung, wenn sie in China bei internationalen Sozietäten anheuern. Beispiele, in denen Mittelständler in Joint-Ventures gezwungen wurden, weil sie sonst keine Geschäfte machen konnten, gibt es zuhauf. (Stuttg. Zeitung, 27.10.2016)

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, China-Info, Uncategorized abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*