Menschenrechte in China

Wegen des Todes des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo erntet die chinesische Führung weltweit viel Kritik. Im Land selbst allerdings ist das Interesse äußerst gering. Hauptursache dafür dürfte sein, dass Chinas Regierung immer kompromissloser mit ihren Kritikern umgeht. Insbesondere Anwälte und Bürgerrechtsaktivisten, die sich für politische Interessen anderer Bürger einsetzen, würden „systematisch unterdrückt“, heißt es in einem Bericht von Amnesty International. Ein weiterer Grund für das mangelnde politische Bewußtsein ist im zunehmenden Wohlstand zu suchen. Die aufstrebende junge Mittelschicht hat schon früh verinnerlicht, dass das persönliche Fortkommen und Reichtum für sich und die Familie sehr viel wichtiger sind als z.B. das Streben nach Freiheit. (Schwäb. Tagblatt, 18.7.2017)

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