Chinas Hightech-Pläne

Chinas Hunger auf westliche Technologie droht laut einer Studie des Berliner China-Instituts Merics zu einem handfesten Problem für Deutschland und andere Industriestaaten zu werden. Hightechstaaten müssten sich auf „eine Schwächung ihres Wirtschaftswachstums “ einstellen. Pekings neue Industriepolitik „made in China 2025“ sieht vor, in vielen Sektoren die Technologielücke zu westlichen Firmen zu schließen und selbst Weltmarktführer hervorzubringen. Weiterlesen

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Chinesische Auslandsinvestitionen

Viele Jahre hat China Handel betrieben, aber kaum im Ausland investiert. Das ändert sich jetzt gerade dramatisch. Beispiele sind Kuka, Flughafen Toulouse, Pirelli, griechische Häfen. Als Käufer treten meist Firmen auf, hinter denen die Regierung steckt. In China gibt es 150.000 staatseigene Betriebe. Der Präsident der Europäischen Handelskammer in China, Jörg Wuttke, sagt, „wir müssen uns schon Gedanken darüber machen ob wir wollen, dass unsere Wirtschaft von Peking gesteuert wird“. Die chinesische Regierung interveniert sehr häufig bei ausländischen Investitionen in China. So wurde der Kauf einer Schweinefarm untersagt, weil die Schweinehälften auch an die Volksbefreiungsarmee geliefert werden. Chinesische Anwälte verlieren nach Wuttkes Angaben oft ihre chinesische Zulassung, wenn sie in China bei internationalen Sozietäten anheuern. Beispiele, in denen Mittelständler in Joint-Ventures gezwungen wurden, weil sie sonst keine Geschäfte machen konnten, gibt es zuhauf. (Stuttg. Zeitung, 27.10.2016)

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Kammerkonzert am 2.12.2016: Impression Formosa

Kammerkonzert Impression Formosa

am Freitag, 2.12.2016, 19.30 Uhr, Pfleghofsaal, Schulberg 2, 72070 Tübingen

Fünf MusikerInnen bieten ein bildhaftes Programm aus westlichen und taiwanischen Musikstücken: Kompositionen älterer Meister und zeitgenössischer Komponisten Taiwans, sowie Romantik und Impressionismus aus dem Westen.

Kontakt: hohaiyan.arts@gmail.com, Tel. 0176-84501513

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Angst vor Inflation: Chinesen kaufen Wohnungen

Die Chinesen kaufen Wohnungen, weil sie eine weitere Abwertung der Währung fürchten. Um 180% sind die Wohnungspreise in Peking seit 2010 geklettert. Ein Eigenheim kostet nun im Schnitt 7.400 € pro Quadratmeter, bei einem durchschnittlichen Monatsverdienst von 900 €. Aber es gibt noch immer genügend Kaufwillige, die eine Wohnung in einem von Pekings Wolkenkratzern haben wollen. Die Preise sind allein 2016 um 25 % gestiegen. (Schw. Tagblatt, 20.10.2016)

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Philippinen tauschen Riffe gegen Bananen

DerInselstaat sucht sein Heil in China – und wendet sich vom Bündnispartner USA ab. Im Jahr 2012 hatte China eine Inselgruppe an sich gerissen, die eigentlich in der philippinischen Nutzungszone liegt. Der Vorgänger des jetzigen Präsidenten war in dieser Sache noch vor ein internationales Schiedsgericht gezogen und hatte eine Eiszeit in den Beziehungen zu Peking ausgelöst. Peking hatte mit einem Paket von Sanktionen reagiert: u.a. Einfuhrverbot für philippinische Bananen, Reisewarnung für die Philippinen, damit der Zustrom zahlungskräftiger Touristen gestoppt wird. Viel schwerer wiegt aber der Ausfall von Investitionen.

Der neue Präsident Duterte hat sich entschlossen, über den Verlust der Inseln hinwegzusehen und den Vorteil guter Beziehungen zu China zu genießen. (Stuttgarter Zeitung, 20.10.2016)

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Vortrag am 13.11.2016: Chinas Renaissance als Herausforderung für Europa

Aus Anlaß des 300. Todestages von Gottfried Wilhelm Leibniz wird Professor Dr. Schmidt-Glintzer, der Direktor des China Centrums Tübingen, über das Thema

Chinas Renaissance als Herausforderung für Europa – Zur Aktualität des Chinabildes von Gottftied Wilhelm Leibniz-

sprechen.

Leibniz hat sich vor über 300 Jahren intensiv mit China beschäftigt, namentlich in seinem Werk „Novissima Sinica“.

Ort: Weltethos-Institut, Hintere Grabenstrasse 26, Tübingen

Termin: Sonntag, 13.11.2016, 18.15 Uhr

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Mao – Der rote Kaiser

Im TV-Sender Phoenix wurde heute um 16.15 Uhr über die Mao-Zeit in China berichtet: „Mao – Der rote Kaiser“. Die Sendung wird am 19.10. um 6.45 Uhr wiederholt und ist vermutlich in der Mediathek des Senders zu finden. Hier seien nur drei Aussagen herausgegriffen:

-Mao’s Herrschaft forderte ca. 70 Millionen Opfer (aus Kollektivierung, Großem Sprung nach vorn, Kulturrevolution, Terror)

-heute gibt es in China ca. 2000 Mao-Denkmäler, aber kein einziges für die Opfer

-die Chinesesn stecken in einer tiefen Wertekrise: die Jugend ist orientierungslos, Mangel an Werten, Kritik an Mao unerwünscht, Glauben an Mao ungebrochen

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Mission impossible! Gewerkschaften und Arbeitsfrieden in China

Über die widersprüchliche Rolle der Gewerkschaften in China:

https://www.giga-hamburg.de/de/system/files/publications/gf_asien_1408.pdf

 

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China und die Panama-Papiere

Kein Land wird in den Panama-Papieren so oft genannt wie China: Angehörige hoher Parteifunktionäre betreiben Briefkastenfirmen. Chinas Führung läßt sämtliche Berichte über die Panama-Papiere sperren. Mossack Fonseca unterhält insgesamt acht Büros in der Volksrepublik, so viele wie in keinem anderen Land. Auch der Schwager von Staats- und Parteichef Xi Jinping sowie die Tochter des früheren Ministerpräsidenten Li Peng sollen in den Papieren erwähnt werden.(Schwäb. Tagblatt, 8.4.2016)

 

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Hinrichtungen im Jahr 2015

Amnesty International teilte am 5.4.2016 mit, dass die Zahl der Hinrichtungen in der Welt im letzten Jahr wieder deutliche angestiegen ist (plus 54 %). Die Zahl lag ohne China bei über 1634. An der Spitze der Tabelle liegen die Länder Iran, Pakistan und Saudi-Arabien. China ist in der Tabelle nicht enthalten, weil die Zahl der Hinrichtungen in China als Staatsgeheimnis behandelt wird. Amnesty geht aber davon aus, dass die Zahl der Hinrichtungen in China höher lag als in der restlichen Welt insgesamt, d.h., über 1.634.
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